Pianistische Glanzlichter beim Lions Musikpreis
Der österreichische Lions Musikpreis 2026 ging am Samstag, den 28. März, an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz über die Bühne. Neun Pianisten stellten sich dem kritischen Urteil dreier erfahrener Juroren. Die Jury setzte sich aus Ao. Univ. Prof. Sven Birch (Anton Bruckner Privatuniversität Linz), Univ.-Prof. Mag. Dr. Barbara Moser (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und A.o. Univ.-Prof. Georg Steinschaden (Universität Mozarteum Salzburg) zusammen. Musikinteressierte konnten den gesamten Wettbewerb im Großen Saal oder vor dem Bildschirm via Live-Stream mitverfolgen.
Über den ersten Preis durfte sich die Salzburgerin Madita Warter aus Hallwang freuen. Die 19-jährige Pianistin studiert gegenwärtig Konzertfach Klavier in der Klasse von Doris Adam an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Sie wird Österreich vom 22. bis 23. Oktober beim europäischen Lions Musikwettbewerb in Karlsruhe vertreten.
Mit dem zweiten Preis wurde Julius Legat aus Hart bei Graz prämiert. Der 19-jährige Pianist wurde 2024 in die Klasse von Lilya Zilberstein an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er seitdem studiert, aufgenommen. Die Jury vergab dendritten Preis an die Oberösterreicherin Simone Rehberger aus St. Peter am Wimberg. Die 21-jährige Pianistin absolviert zurzeit ihr Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Elisabeth Aigner-Monarth.
Mit dem Anerkennungspreis wurden David Füreder (Anton Bruckner Privatuniversität Linz), Benjamin Gotthard (Anton Bruckner Privatuniversität Linz) und Emil Weller (Universität für darstellende Kunst und Musik Graz) ausgezeichnet.
Der Lions Musikpreis 2027ist für Violine ausgeschrieben. Die Ausschreibungsunterlagen werden Ende August auf der Homepage veröffentlicht.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.