Respekt zwischen Generationen hochhalten

Daniela Mayer-Mirwald aus Großgmain ist die jüngste Lions-Präsidentin in Österreich.

Seit dem ersten Juli 2019 ist sie die jüngste Präsidentin eines Lions Clubs im Distrikt West, wahrscheinlich auch in ganz Österreich. Und das zwei Jahre nach ihrem Eintritt bei Lions. Karriere bei den Lions als Ziel? „So interessant diese Herausforderungen wären, sich auf anderen Ebenen im Rahmen der Lions-Gemeinschaft zu engagieren, sehe ich derzeit als berufstätige Mutter eines aktiven Kleinkindes meine zeitlichen Ressourcen eher beschränkt“ sagt Daniela. Sie möchte es aber nicht ausschließen, sobald sie sowohl beruflich wie familiär wieder mehr Freiräume haben wird.

Im Jubiläumsjahr des Clubs (50 Jahre) Präsidentin zu sein, ist es ihr ein besonderes Anliegen, die Lions-Idee der Bevölkerung in der Region noch stärker zu vermitteln. Dabei geht es vor allem um Bewusstseinsbildung, wofür Lions steht und was wir machen. Vielen ist nicht bewusst, dass die Erträge der Activities zur Gänze für soziale Zwecke verwendet werden.

Mit ihrer Wahl zur Präsidentin wurde auch das Durchschnittsalter deutlich zu reduziert. Das hatte eine Vorgeschichte, wie sie sagt. „Das war bisher nicht mein Verdienst. Meinem Vorgänger, Dr. Peter Ransmayr, ist es geglückt, nicht nur den Club für Frauen zu öffnen, sondern gleichzeitig mit meiner Aufnahme noch weitere Mitglieder meiner Generation für die Lions-Idee zu begeistern. Ich werde mich entsprechend einsetzen, dass uns dies auch in Zukunft gelingt“ beschreibt Daniela ihre Vorstellungen.
Wie reagierten die „alteingesessenen“ Lions auf die Neuerungen? „Änderungen gibt es immer und überall, auch im Berufs- oder Familienleben. Langjährige Strukturen und clubinterne Abläufe zu hinterfragen oder gar aufbrechen zu wollen bringt oft einen gewissen Widerstand mit sich. Es ist nur natürlich, dass unterschiedliche Generationen unterschiedliche Ansichten und Ideen vertreten. Mir ist daher wichtig, dass bei Neuerungen möglichst ein Konsens erzielt werden kann. Dabei sollte stets der gegenseitige Respekt zwischen den Generationen hochgehalten werden“ erklärt sie.
Die Ziele des Clubs an sich ändern sich durch ihr jugendliches Alter nicht. Sie will primär die Bevölkerung ihres Ortes unbürokratisch unterstützen. Auf Grund des Alters ändert sich aber natürlich der Zugang. Man sei hauptsächlich mit gleichaltrigen vernetzt, insbesondere auch über die Kinder. Dadurch erhalte man vermehrt Zugang zu Problemen in Jungfamilien, wo eine rasche Unterstützung vor Ort die größte Hilfe bietet – nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch, um diesen Familien das Gefühl zu vermitteln, mit ihren Problemen nicht alleine gelassen zu werden.

Das Konzept der proaktiven Clubverjüngung möchte sie auch unbedingt anderen Clubs empfehlen. Es sei enorm wichtig, dass in einem Club für die Aufteilung der Aufgaben stets mehrere Generationen vertreten sind. Schließlich benötige man bei der Durchführung von Activities möglichst viele helfende Hände. Außerdem hält sie persönlich es für einen Gewinn, wenn junge Mitglieder von jenen lernen können, die bereits über langjährige Erfahrung hinsichtlich der Strukturen und der Durchführung von Activities verfügen. Eine bessere Kombination gibt es nicht.

Daniela Mayer-Mirwald aus Großgmain ist die jüngste Lions-Präsidentin in Österreich. Familie und Ehrenamt sind vereinbar.


Daniela Mayer-Mirwald ist im Brotberuf Juristin in der SGKK.


Junge, neue Mitglieder beleben das Clubgeschehen des in die Jahre gekommenen Clubs.


Jung und alt helfen bei den Activities mit. Bunte Ideen werden umgesetzt.


Mitgliederbereich

AnmeldungMitgliederbereich

Passwort vergessen?

Mitgliederbereich

AnmeldungMitgliederbereich

Sie haben sich erflogreich abgemeldet

Mitgliederbereich

Clubleben Redaktionelle Hinweise

Damit wird die Vielfalt des Clublebens präsentiert. Entscheidend für die Lions Bewegung wird aber sein, dass wir viele inhaltliche Themen der Lions aufzeigen. Wir bitten euch daher, Clubaktivitäten kurz und prägnant an uns zu senden. Präsidentenübergaben und Ankündigungen können nur berücksichtigt werden, wenn wirklich ganz besondere Gründe dafür sprechen (Redaktion entscheidet). Nachrufe werden durch die Redaktion bei übergeordneten Anlässen verfasst. Wir bieten aber allen Clubs die Möglichkeit, sich an uns zu wenden, um Hintergrundstories und wirklich interessante Activities in größeren Berichten darzustellen. Dies jedoch nur in Rücksprache mit der Redaktion: MDB/Distrikt Mitte: Werner Gschwandtner, Distrikt Ost: Anita Elsler, Distrikt West: Hannes Rosner. Text: maximal 800 Schriftzeichen (inkl. Leerzeichen) ohne Absatz geschrieben. Fotos: .jpg; .png; keine PDF bei 300 dpi Auflösung und ohne Umlaute und Sonderzeichen im Dateinamen!

Bitte um Beachtung, dass aufgrund der Darstellung auf der Webseite nur Bilder im Querformat angezeigt werden können. Daher ist nur der Upload von Fotos im Querformat möglich. Werden Fotos im Hochformat hochgeladen, werden diese automatisch, ohne Einflussmöglichkeit auf den gewählten Bildausschnitt, zugeschnitten.

Bitte nenne pro Bild den Inhaber der Bildrechte. kann der Fotograf sein oder der beauftragende Club, für den das Bild gemacht wurde. Wir gehen davon aus, dass alle abgebildeten Personen ihre Einwilligung zur Veröffentlichung gegeben haben. Die medienrechtliche Verantwortung obliegt dem Einsender. Bei den Bildtexten bitte die Namen der abgebildeten Personen eindeutig bezeichnen. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.